Die openSUSE Conference gibt es erst seit 2009, dennoch hat sie sich bereits als wichtiger Konferenztermin im Herbst etabliert. Da openSUSE unsere Standard- und Lieblings-Distri ist beteiligen wir uns mit zwei Vorträgen:
Manage IT infrastructure with the LAX framework
Die IT-Infrastruktur wird komplexer. Aussichtslos zu hoffen das das mal anders wird. Administratoren müssen sich auf immer komplizierteren Gebieten auskennen, schnell zwischen diesen wechseln und auch noch die richtigen Entscheidungen treffen. Diese Problematik adressiert teegee mit seinem Admin-Framework LAX. Der Vortrag erklärt wie es eingesetzt wird und stellt die wichtigsten technischen Hintergründe vor.
Staying Alive – Setup and management of an iSCSI HA virtualization cluster
Virtualisierung ist "in". Damit geht aber auch eine Zentralisierung der IT-Struktur einher: immer mehr Dienste laufen letztlich auf einer Hardware. Die darf dann bitte gar nicht ausfallen. Verschärft wird das Szenario wenn auch ein zentraler Speicher (SAN) verwendet wird auf dem sich dann mehr oder weniger alle Unternehmensdaten befinden.
Der Vortrag beschreibt wie teegee diese Probleme mit dem LAX Clustermanagement adressiert und lösen hilft.
Der genaue Zeitpunkt der Vorträge wie überhaupt der Ablaufplan sind noch nicht festgelegt.
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teegee für openSUSE auf der Froscon in Sankt Augustin 21.- 22.08. 2010
Sirko Kemter und Thomas Groß waren zur Froscon und haben den openSUSE Stand mit betreut.
Dabei wurde auch ein 2-Knoten HA Virtualisierungscluster von teegee auf Basis der neuen openSUSE 11.3 gezeigt. Als Virtualisierungstechnologie wird Xen4 eingesetzt.
Wiewohl manche KVM-Leute gerne sähen das Xen verschwindet ("wir reiten keine toten Pferde") wird das wohl kaum passieren, schon gar nicht bald. Immerhin kommt mit Xen4 Höchstverfügbarkeit (automatischer Abgleich + Umschaltung zweier virtueller Maschinen) in Reichweite. Auch wenn diese Technologie bisher auf genau einen Kernel beschränkt ist. Ebenso interessant ist die optimierte Speicherverwaltung die gleiche Speicherseiten zusammenlegen und Speicher dynamisch freigeben bzw. anfordern kann. Davon profitiert hauptsächlich wer viele gleichartige VM, z.B. Webserver oder virtuelle Desktops, betreibt.
Ein Erfolg war dem Vernehmen nach auch die Hacksession der openSUSE Boosters, die an der Technologie des künftigen openSUSE Benutzer Portals gewerkelt haben.
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openSUSE 11.3 + KDE SC 4.5 Launch Party bei teegee
Am 7. August gab es bei teegee eine openSUSE 11.3 + KDE SC 4.5 Launch Party.
OpenSUSE 11.3 ist ja schon "draussen", für KDE SC 4.5 war es eben eine "Vorfreude"-Party weil sich das Release ja um 1 Woche verschoben hat. Am 10.08. soll es also soweit sein.
Wir waren so 20 Leute, davon aus Dresden allein 6.
Den ersten Vortrag hielt Sirko Kemter: openSUSE von A-Z.
Sicherlich für die Nicht-openSUSE-ler (ja es gibt noch welche) auch mal interessant über den Tellerrand zu schauen und von OpenFATE , SUSE Studio oder dem openSUSE Build Service zu hören.
Und optisch war der Vortrag durch Sirko's Graffiity Style natürlich ein Hingucker.
Dann folgte Tobias König mit einem Vortrag zu KDE. Sehr interessant und witzig ("Am Anfang war die Dunkelheit, dann kam das Licht und daraus entstand die Kommandozeile") sein historischer Abriss mit Screenshots. Man hat schon vergessen wie Alles mal aussah. Der Anfang ist ja auch schon mehr als 10 Jahre her (wirklich!). Wichtig natürlich die Infos zum aktuellen Release und der Ausblick Richtung mobiler Geräte / Netbook Shell / MeeGo .
Als Dritter im Bunde hat uns Kai-Uwe Behrmann über die Problematik des Farbmanagements erhellt. Sehr anschaulich war die parallele Filmvorführung auf 2 Displays mit zu- und abgeschaltetem Farbmanagement-Plugin in Compiz. Das Plugin kann den Film in Echtzeit anpassen. Statt es aber in jeden Fenstermanager einzubauen soll es direkt in X.org integriert werden. Sehr ambitioniert!
Zu guter Letzt haben wir auch unser Versprechen wahr gemacht einen Grill aufzubauen. In Ermangelung von Vertretern anderer Distributionen oder Desktops wurden nur Steaks und Würstchen gegrillt.
Stefan Majewsky hat schmerzlich WLAN vermisst, doch letztlich konnte er auch offline programmieren. Ein Leben ohne Netz ist also - wenn auch nur kurz - möglich.
So ein Treffen könnte man auch öfter haben. Ein Release wird sich schon finden.
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